Lektion 1

Satzarten

Im ersten Buch dieser Serie wird das Telugu-Alphabet (aksharamāla) und im zweiten werden bestimmte Worte (śabdamāla) erklärt. Dieses Buch beschäftigt sich mit dem Satzaufbau (vākyanirmạ̄nam). Ein Satz ist eine Gruppe von Worten mit einer bestimmten Struktur und einer bestimmten Aussage. Hier sind vier Beispiele:

Übungen

Übung 1: Er ist Rāmụdu.

Er ist Rāmụdu.

Übung 2: Lies das.

Lies das.

Übung 3: Hast du deine Mahlzeit gegessen?

Hast du deine Mahlzeit gegessen?

Übung 4: Was? Ist das wahr?

Was? Ist das wahr?

Diese Sätze repräsentieren vier verschiedene Satzarten. Sehen wir uns diese Satzarten genauer an.

 

1. Aussagesätze

Übungen

Übung 5: Rāmụdu kam.

Rāmụdu kam.

Übung 6: Sīta lächelte.

Sīta lächelte.

Übung 7: Das Baby schrie.

Das Baby schrie.

Übung 8: Lalita rief.

Lalita rief.

Diese Sätze werden Aussagesätze oder Deklarativsätze genannt (niścayārdhaka vākyālu), weil wir mit Bestimmtheit wissen, was passiert ist. Es sind kurze Sätze, die nur aus zwei Worten bestehen. Erweitern wir diese Sätze etwas:

Übungen

Übung 9: Rāmụdu kam zur Schule.

Rāmụdu kam.

Übung 10: Sīta lächelte süß.

Sīta lächelte süß.

Übung 11: Das Baby schrie laut.

Das Baby schrie laut.

Übung 12: Lalita lud uns zur Hochzeit ein.

Lalita lud uns zur Hochzeit ein.

Wenn wir uns über etwas sicher sind, verwenden wir einen Aussagesatz. Wenn wir etwas wissen wollen, verwenden wir eine Frage:

 

2. Fragesätze

Ist die Rose aufgeblüht?

Übungen

Übung 13: Hast du deine Aufgabe erledigt?

Hast du deine Aufgabe erledigt?

Übung 14: Ist Lata gekommen?

Ist Lata gekommen?

Übung 15: Ist die Rose aufgeblüht?

Ist die Rose aufgeblüht?

Übung 16: Ist die Arbeit erledigt?

Ist die Arbeit erledigt?

Diese Sätze werden Fragesätze genannt (praśnārthaka vākyālu). Wir fragen andere um Informationen zu erhalten. Lassen Sie uns auch diese Sätze etwas erweitern:

Übungen

Übung 17: Ist die rote Rose aufgeblüht?

Ist die rote Rose aufgeblüht?

Übung 18: Ist Lata von der Schule zurück gekommen?

Ist Lata von der Schule zurück gekommen?

Übung 19: Hast du deine gestrige Hausaufgabe gemacht?

Hast du deine gestrige Hausaufgabe gemacht?

Übung 20: Ist die Arbeit erledigt, die ich dir aufgetragen habe?

Ist die Arbeit erledigt, die ich dir aufgetragen habe?

Die Art zu Fragen hängt davon ab, was wir erfragen wollen. Worte wie wer, wessen, wem, wo, warum, wann und wie sind Frage-Fürwörter (Interrogative Pronomen). Sehen wir uns an, wie sie verwendet werden:

Übungen

Übung 21: Wer ist dieser Mann?

Wer ist dieser Mann?

Übung 22: Warum hast du mich gerufen?

Warum hast du mich gerufen?

Übung 23: Wie hast du dieses Bild gemalt?

Wie hast du dieses Bild gemalt?

Übung 24: Wann wird Sīta nach Elūru gehen?

Wann wird Sīta nach Elūru gehen?

Übung 25: Was kostet das Buch?

Was kostet das Buch?

Übung 26: Wann kommt der Onkel mütterlicherseits aus Vijayawạ̄da?

Wann kommt der Onkel (mütterlicherseits) aus Vijayawạ̄da?

Übung 27: Wie spät ist es?

Wie spät ist es?

Übung 28: Wo ist Mary?

Wo ist Mary?

Übung 29: Wann sollten wir zum Bahnhof gehen?

Wann sollten wir zum Bahnhof gehen?

Übung 30: Wie viele Mangos möchten Sie?

Wie viele Mangos möchten Sie?

 

3. Aufforderungssätze

verwenden wir, wenn wir andere auffordern...

Übungen

Übung 31: Lies das.

Lies das.

Übung 32: Bring Tee!

Bring Tee!

Übung 33: Geh dort hin!

Geh dort hin!

Übung 34: Gib das Rāmu!

Gib das Rāmu!

Diese Sätze werden Aufforderungssätze oder Imperativsätze (ājñāpūrvaka vākyālu) genannt. Hier ist wieder die Erweiterung dazu:

Übungen

Übung 35: Lies das am Abend!

Lies das am Abend!

Übung 36: Bring sofort Tee!

Bring sofort Tee!

Übung 37: Geh morgen dort hin.

Geh morgen dort hin.

Übung 38: Gib dieses Buch Rāmụdu.

Gib dieses Buch Rāmụdu.

 

4. Ausrufesätze

Übungen

Übung 39: Oh! Wunderbar!

Oh! Wunderbar!

Übung 40: Ah! Ist das wahr?

Ah! Ist das wahr?

Übung 41: Ach! Ist er gestürzt?

Ach! Ist er gestürzt?

Ist die Rose aufgeblüht?

Übung 42: Oh! Wie schön der Taj Mahal ist!

Oh! Wie schön der Taj Mahal ist!

Übung 43: Gut gemacht! Schönes Bild!

Gut gemacht! Schönes Bild!

Das sind Ausrufesätze (āścaryārthaka vākyālu). Wir verwenden sie um starke Emotionen wie Angst, Überraschung, Schmerz oder Leid auszudrücken.

Übungen

Übung 44: Ah! Ist es wahr, was du sagst?

Ah! Ist es wahr, was du sagst?

Übung 45: Ahh! Wie ruhig dieser Tempels ist!

Ahh! Wie ruhig dieser Tempels ist!

Übung 46: Ach! Ist Rāju die Stufen herunter gefallen?

Ach! Ist Rāju die Stufen herunter gefallen?

Übung 47: Gut gemacht! Du hast dieses Bild schön gemalt!

Gut gemacht! Du hast dieses Bild schön gemalt!

Wir können auch noch längere Sätze bilden. Wir werden sie mit der Zeit kennen lernen. Um sie auch richtig zu schreiben müssen wir uns mit dem Aufbau befassen. Sehen wir uns das genauer an...

 

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